Noch ein PferdeBlog

25. März 2018

Herzlich Willkommen auf der Seite einer vom Shagya-Araber Virus Infizierten. Warum stelle ich das vorweg? Weil damit klar ist, dass das, was ich hier gelegentlich schreibe vielleicht nicht immer ganz objektiv ist.

 

 

 

Seit ich meinem ersten Shagya-Araber begegnet bin, hat diese Rasse mein Herz erobert und damit stehen alle anderen Pferde immer ein kleines Bisschen weniger im Rampenlicht. Wer trotzdem Lust hat hier vielleicht ein klein wenig mehr über diese Rasse zu erfahren, die einen prägenden Einfluss auf die Warmblutpferdezucht gehabt hat, ist herzlich eingeladen mich auf meiner Reise zu begleiten. Mal aktuelle Informationen zu Zuchtveranstaltungen, erfolgreichen Turnierteilnahmen oder Stammtischtreffen, mal Dinge die ich zu Geschichte, Abstammung oder Blutlinien interessant finde. Je nachdem, was mich gerade umtreibt:

Meine Pferd

Koheilan I-19

 

Shagya-Araber Stute geboren 1977. Das 1,47 Energiebündel hat meine Liebe zu den Shagya-Arabern geweckt. Auf der Suche nach einem Reitstall in meiner 2. Heimat Dänemark landeten wir durch Zufall in einem Stall, in dem die Pferde von Ulla Nyegaard ausgebildet wurden. Nach unserer ersten gemeinsamen Reitstunde war es um mich geschehen, und als ich viele Jahre später wieder mit dem Reiten anfing war klar, wenn ein eigenes Pferd, dann nur ein Shagya-Araber!

Shagya-Araber Stute Roxana

Roxana

 

Koheilans Nachfolgerin betrat selbstbewusst und in der Überzeugung "Das ist mein Mensch" mein Leben. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem angerittenen Pferd, eigentlich hatte ich einen Wallach im Auge. Dann gingen wir auf die Stutenweide und eine 2-jährige Pferdepersönlichkeit kam schnurstracks auf mich zu, sagte "Hallo, hier bin ich!" und verscheuchte jedes andere Pferd, das in unsere Nähe kam. Roxana hatte sich entschieden und ich bin bis heute überglücklich, dass sie kein "Wenn und Aber" geduldet hat.

 

Shagya-Araber Hengst Gazal Sorento
Foto: Ina Charlotte Seehrich

Gazal Sorento

 

Hätte mir früher jemand erzählt, dass ich mal zum Hengst-Besitzer werde, ich hätte den Kopf geschüttelt. Dann erschien ein Beitrag mit Fotos von dem 6 Monate alten Hengstfohlen bei Facebook und es war passiert. Immer wieder kam ich auf die Bilder zurück, dann fuhr ich mit meiner Freundin Ina relativ spontan und mit Hänger (für den Fall der Fälle) nach Tschechien. Noch am späten Nachmittag ging es auf die Koppel und am nächsten Morgen mit Sorento wieder zurück nach Deutschland. Mittlerweile ist aus dem Absetzer ein selbstbewusster Junghengst geworden und wir sind alle gespannt, in welche Richtung sein weiterer Lebensweg geht. Ich hoffe ja immer noch auf ein Pferd mit ein wenig Hang zur Dressur, aber so wie er durch die Freispringreihen zieht ...